Effora · Debita

Datenschutz

Stand: 2. Oktober 2026

Kein Konto, keine Anmeldung. Deine Angaben bleiben auf deinem Gerät.

Kurz gesagt

Was du in Debita einträgst — Lebenslagen, Antworten, Ansprüche, Abrufe und Belege —, verarbeitet die App ausschließlich auf deinem Gerät. Es gibt kein Benutzerkonto und keine Anmeldung, und diese Angaben werden weder an uns noch an Dritte übertragen.

Eine Ausnahme betrifft nicht deine Angaben, sondern die App selbst: Für den Kauf von Debita Pro und für eine Nutzungsstatistik meldet die App für iPhone und Android bei jedem Start eine zufällige Gerätekennung an unseren Dienstleister RevenueCat. Was dabei übertragen wird, steht im Abschnitt „Kauf und Nutzungsstatistik (RevenueCat)“.

Was du einträgst, verlässt dein Gerät nur, wenn du eine Datei selbst weitergibst.

Welche Daten die App speichert

Alles, was du selbst einträgst: Bezeichnungen deiner Fristen, Datumsangaben und die Werte, aus denen die App ein Datum berechnet — etwa das Ausstellungsdatum eines Ausweises oder das Ende eines Vertrags. Dazu kommt der Verlauf erledigter Fristen.

Diese Daten liegen im lokalen Speicher deines Geräts (localStorage im Browser, im App-Bereich der Anwendung auf dem Telefon). Sie sind für andere Apps und für uns nicht zugänglich.

Die App fragt beim Browser an, den Speicher dauerhaft zu behalten (navigator.storage.persist). Damit wird verhindert, dass das Betriebssystem deine Fristen bei Platzmangel verwirft. Dabei werden keine Daten übermittelt.

Ein Teil dieser Angaben gehört zu den besonderen Kategorien nach Artikel 9 DSGVO — ein Pflegegrad, ein Grad der Behinderung, eine Krankschreibung, eine Schwangerschaft. Gerade deshalb bleiben sie auf dem Gerät: Die App überträgt sie nirgendwohin — auch nicht an RevenueCat —, und es gibt keine Einwilligung, die wir dafür einholen müssten.

Kein Tracking, keine Werbung

Die App enthält keine Werbe-Bibliotheken, keine Absturzberichte und keine Zählpixel, und sie verfolgt dich nicht über Apps oder Websites anderer Anbieter hinweg. Die einzige Zählung ist die Nutzungsstatistik über RevenueCat (siehe unten): Sie kennt eine zufällige Gerätekennung, aber keine deiner Angaben, und es wird kein Profil über dich gebildet.

Es werden auch keine Schriftarten, Symbole oder Skripte von fremden Servern nachgeladen. Alles, was die App anzeigt, liegt in der App selbst.

Belege fotografieren

Zu jedem Abruf lässt sich ein Foto der Rechnung oder Quittung hinterlegen. Das Bild wird vor dem Speichern auf höchstens 1200 Pixel verkleinert und liegt danach in der Datenbank des Browsers auf deinem Gerät (IndexedDB). Es wird nicht hochgeladen, nicht ausgelesen und nicht analysiert.

Das ist eine bewusste Entscheidung gegen den Komfort: Eine Pflegerechnung ist ein Gesundheitsdatum im Sinne des Artikels 9 DSGVO. Sie zur Texterkennung an einen fremden Dienst zu schicken, würde genau das Versprechen brechen, mit dem diese App antritt — deshalb tippst du Betrag und Datum selbst ein, und das Foto bleibt reine Erinnerungsstütze für den Antrag bei deiner Kasse.

Löschst du einen Abruf, wird das zugehörige Bild mitgelöscht.

Erinnerungen

In der App-Fassung werden Erinnerungen als lokale Benachrichtigungen auf deinem Gerät geplant. Es kommt kein Push-Dienst zum Einsatz; es gibt keinen Server, der wüsste, wann du woran erinnert wirst. Die Berechtigung dafür erteilst du dem Betriebssystem, nicht uns.

Gerätekalender und andere Effora-Apps

Auf Wunsch trägt die App-Fassung deine Stichtage direkt in den Kalender deines Geräts ein. Dafür fragt das Betriebssystem einmal um Erlaubnis; auf dem iPhone bittet Debita nur um Schreibzugriff, kann deine übrigen Termine also nicht lesen. Eingetragen werden Titel und Datum des Stichtags. Ob der Kalender danach mit einem Konto abgeglichen wird (etwa iCloud oder Google), stellst du im Betriebssystem ein — Debita selbst schickt nichts ins Netz.

Hast du auch die App FristWächter von Effora, kann Debita deine Termine dorthin übergeben, wenn du es in den Optionen einschaltest. Die Übergabe läuft ausschließlich auf deinem Gerät, über einen gemeinsamen Speicherbereich der beiden Apps, ohne Server. Übergeben werden Titel, Datum und ob ein Termin erledigt ist, sonst nichts.

Dateien, die du selbst weitergibst

Die App kann drei Dateien erzeugen: eine Sicherungsdatei mit deinen Angaben und Abrufen, einen Kalender-Export (.ics) mit den Stichtagen und ein Musterschreiben für einen Antrag. Alle drei entstehen auf deinem Gerät und werden nur dorthin gespeichert, wo du sie hinlegst.

Was danach mit ihnen passiert, liegt bei dir. Die Sicherungsdatei enthält alles, was du eingegeben hast — sie gehört an einen Ort, den nur du erreichst. Im Musterschreiben stehen Name, Adresse und Versichertennummer als Platzhalter zum Ausfüllen; die App speichert sie nicht.

Links zu fremden Seiten

An einigen Stellen bietet die App einen Link an, etwa zu einem Behördenportal oder zu ELSTER. Beim Anklicken öffnet sich dein Browser und ruft die fremde Seite auf; dabei erfährt deren Anbieter deine IP-Adresse. Auf diese Seiten haben wir keinen Einfluss, und es gilt deren Datenschutzerklärung.

Am Fuß der Übersicht steht ein Hinweis auf effora.digital, unsere eigene Seite. Auch dieser Link wird erst beim Antippen geöffnet und ruft die Seite dann im Browser auf; dabei fallen dort die üblichen Server-Protokolle an.

Browser-Fassung: Zwischenspeicher

Wird die App im Browser genutzt, legt ein Service Worker die Programmdateien (HTML, CSS, JavaScript) im Zwischenspeicher ab, damit sie auch ohne Netz startet. Deine Fristen sind davon nicht betroffen — sie liegen getrennt davon im lokalen Speicher und überstehen jedes Leeren des Zwischenspeichers.

Beim Aufruf der Browser-Fassung fallen beim Hoster technisch notwendige Server-Protokolle an, wie bei jedem Webseitenaufruf. In der App-Fassung aus dem App Store bzw. von Google Play entfällt das, weil alle Dateien im Gerät liegen; dort gilt stattdessen der Abschnitt zu RevenueCat. Die Browser-Fassung nutzt RevenueCat nicht.

Debita Pro: der Kauf

Zwei Lebensbereiche sind dauerhaft kostenlos. Wer mehr freischalten will, kauft Debita Pro — und zwar nicht bei uns, sondern im App Store bzw. bei Google Play. Der Kauf läuft vollständig über den jeweiligen Store.

Deinen Namen und deine Zahlungsdaten erfahren wir dabei nicht. Ob ein gültiger Kauf vorliegt, fragt die App beim Store nach und merkt sich die Antwort auf dem Gerät. Zusätzlich meldet sie den Kaufbeleg an RevenueCat — siehe den nächsten Abschnitt.

Welche Daten Apple und Google beim Kauf verarbeiten, steht in deren Datenschutzerklärungen. Kündigen kannst du das Abo dort, wo du es abgeschlossen hast — in den Einstellungen deines Apple-Kontos bzw. bei Google Play.

Kauf und Nutzungsstatistik (RevenueCat)

Die App für iPhone und Android nutzt den Dienst RevenueCat der RevenueCat, Inc. (USA). RevenueCat verarbeitet die Daten in unserem Auftrag als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO). Die Browser-Fassung nutzt RevenueCat nicht.

Bei jedem Start der App: eine zufällige Gerätekennung, die beim ersten Start erzeugt wird und keinen Bezug zu deinem Namen, deiner E-Mail-Adresse oder deinem Apple- bzw. Google-Konto hat; Angaben zum Gerät (Betriebssystem und dessen Version, Fassung der App, Land und Spracheinstellung) und, technisch bedingt bei jeder Verbindung, deine IP-Adresse. Daraus zählen wir, wie viele Geräte die App nutzen und wie viele neu hinzukommen.

Beim Kauf und beim Wiederherstellen eines Kaufs zusätzlich: der Kaufbeleg des Stores mit Transaktionsnummer, Produkt, Preis und Währung. Zahlungsdaten wie Karten- oder Kontonummern erhalten weder RevenueCat noch wir.

Nicht übertragen werden deine Einträge: Lebenslagen, Antworten, Ansprüche, Abrufe, Belege und Erinnerungen bleiben auf deinem Gerät. RevenueCat erfährt nicht, wofür du Debita nutzt.

Die Daten werden in den USA verarbeitet. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung beim Kauf ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abwicklung des Kaufs). Die Nutzungsstatistik beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist, zu wissen, wie viele Menschen die App nutzen, um Betrieb und Weiterentwicklung danach auszurichten.

Deine Kennung findest du in der App unter Optionen → Rechtliches → Datenschutz, ganz unten. Wie du damit Auskunft oder Löschung verlangst, steht unter „Deine Rechte“.

Deine Rechte

Die Rechte aus der Datenschutz-Grundverordnung — Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch — stehen dir selbstverständlich zu. Deine Einträge liegen nur auf deinem Gerät; über sie können wir keine Auskunft geben, weil sie bei uns nie ankommen.

Für die Angaben bei RevenueCat gilt: Kopiere deine anonyme Kennung (Optionen → Rechtliches → Datenschutz, ganz unten, „Kopieren“) und schick sie an kontakt@effora.digital. Die Kennung ist das Einzige, woran wir deine Angaben dort finden können. Wir geben dir dann Auskunft oder lassen sie löschen.

Praktisch hast du all das ohnehin selbst in der Hand. Unter „Optionen → Sicherung“ kannst du deine Daten als Datei exportieren (Datenübertragbarkeit) und mit „Alle Daten löschen“ vollständig entfernen. Die Löschung wirkt sofort und ist endgültig; eine Kopie deiner Einträge existiert nirgends.

Unabhängig davon steht dir ein Beschwerderecht bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu.

Wenn du uns schreibst

Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine Angaben ausschließlich zur Beantwortung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO. Die Nachricht wird gelöscht, sobald sie für den Zweck nicht mehr erforderlich ist.

Anbieter

Die vollständige Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG steht unter „Optionen → Rechtliches → Impressum“ in der App und im Netz unter effora.digital/debita/impressum.html.

Diese Erklärung im Netz

Dieselbe Erklärung steht jederzeit unter effora.digital/debita/datenschutz.html — auch ohne installierte App und ohne Anmeldung.

Debita ist eine App von Effora, effora.digital.

Änderungen

Ändert sich, welche Daten das Gerät verlassen, wird diese Erklärung vorher angepasst. Am 28. September 2026 kam RevenueCat hinzu; am 2. Oktober 2026 wurden der Gerätekalender und die Übergabe an FristWächter ergänzt, bei denen nichts das Gerät verlässt.