Effora · FristWächter

Datenschutz

Stand: 10. August 2026

Kein Server, kein Konto, keine Übertragung. Alles bleibt auf deinem Gerät.

Kurz gesagt

FristWächter verarbeitet deine Daten ausschließlich auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server, kein Benutzerkonto und keine Anmeldung. Es werden keine Daten an uns oder an Dritte übertragen — auch nicht anonymisiert, auch nicht zur Fehleranalyse.

Damit gibt es für den Betrieb der App keine Verarbeitung personenbezogener Daten durch uns als Verantwortlichen. Was du einträgst, verlässt dein Gerät nur, wenn du eine Datei selbst weitergibst.

Welche Daten die App speichert

Alles, was du selbst einträgst: Bezeichnungen deiner Fristen, Datumsangaben und die Werte, aus denen die App ein Datum berechnet — etwa das Ausstellungsdatum eines Ausweises oder das Ende eines Vertrags. Dazu kommt der Verlauf erledigter Fristen.

Diese Daten liegen im lokalen Speicher deines Geräts (localStorage im Browser, im App-Bereich der Anwendung auf dem Telefon). Sie sind für andere Apps und für uns nicht zugänglich.

Die App fragt beim Browser an, den Speicher dauerhaft zu behalten (navigator.storage.persist). Damit wird verhindert, dass das Betriebssystem deine Fristen bei Platzmangel verwirft. Dabei werden keine Daten übermittelt.

Kein Tracking, keine Analyse, keine Werbung

Die App enthält keine Analyse-Werkzeuge, keine Absturzberichte, keine Werbe-Bibliotheken und keine Zählpixel. Es wird keine Gerätekennung erhoben und kein Profil gebildet.

Es werden auch keine Schriftarten, Symbole oder Skripte von fremden Servern nachgeladen. Alles, was die App anzeigt, liegt in der App selbst.

Verträge einlesen (PDF)

Wenn du ein PDF einliest, wird die Datei über die Dateiauswahl deines Geräts gelesen und im Arbeitsspeicher ausgewertet. Sie wird nicht hochgeladen, nicht gespeichert und nicht an einen Dienst oder ein KI-Modell geschickt. Die Auswertung ist ein Programmteil der App und läuft ohne Netzverbindung.

Aus dem Text werden nur Anbieter, Vertragsbeginn, Laufzeit, Kündigungsfrist und laufende Kosten übernommen. Angaben wie Vertragsnummer, Anschrift, Geburtsdatum oder Bankverbindung werden nicht ausgelesen und nicht gespeichert. Nach dem Anlegen der Frist wird der gelesene Text verworfen.

Erinnerungen

In der App-Fassung werden Erinnerungen als lokale Benachrichtigungen auf deinem Gerät geplant. Es kommt kein Push-Dienst zum Einsatz; es gibt keinen Server, der wüsste, wann du woran erinnert wirst. Die Berechtigung dafür erteilst du dem Betriebssystem, nicht uns.

Dokumente an einer Frist

Du kannst an jede Frist Dateien anhängen — einen Vertrag als PDF, einen Bescheid, ein Foto. Diese Dateien werden in einen app-eigenen Ordner auf deinem Gerät kopiert. Sie werden nicht hochgeladen, nicht ausgewertet und nicht an einen Dienst geschickt; die App hat keinen Server, an den sie etwas schicken könnte.

Andere Apps können den Ordner nicht lesen. Das Betriebssystem nimmt ihn in seine eigene Gerätesicherung auf — also in iCloud beziehungsweise Google —, wenn du diese eingeschaltet hast. Dafür gelten dann die Bedingungen von Apple oder Google.

Auch die Sicherungsdatei der App enthält die Dokumente, damit beim Gerätewechsel nichts fehlt. Wo du diese Datei ablegst, entscheidest du.

Kalender

Auf Wunsch trägt die App deine Fristen als ganztägige Termine in den Kalender deines Geräts ein. Das geschieht ausschließlich auf dem Gerät, und nur wenn du es anstößt — entweder mit einem Tippen oder über den Schalter, der neue Fristen von selbst nachträgt.

Auf dem iPhone verlangt die App dafür ausdrücklich nur das Recht zum SCHREIBEN. Sie kann Termine anlegen, deinen Kalender aber nicht durchsehen.

Auf Android ist das technisch nicht möglich: Dort lässt sich ein Termin nur anlegen, wenn man weiß, in welchen Kalender er gehört — und diese Liste ist ohne Leseberechtigung nicht abrufbar. Das Betriebssystem fragt dich deshalb nach Zugriff auf den Kalender. Die App liest davon ausschließlich die LISTE deiner Kalender (Name und Kennung), niemals die darin liegenden Termine. Nichts davon verlässt dein Gerät.

FristWächter Pro kaufen

Den Kauf wickelt der App-Store deines Geräts ab — Apple beziehungsweise Google. Dorthin fließen Zahlungsdaten, und dafür ist der jeweilige Anbieter verantwortlich, nicht wir. Wir bekommen weder deinen Namen noch deine Zahlungsdaten zu sehen; in der Abrechnung stehen später nur anonyme Stückzahlen.

Die App fragt beim Betriebssystem lediglich, OB ein gültiger Kauf vorliegt. Diese Prüfung läuft auf dem Gerät und funktioniert auch im Flugmodus. Es gibt keinen Server von uns, der Belege prüft oder speichert — und deshalb auch kein Konto und keine Anmeldung.

Dateien, die du selbst weitergibst

Die App kann Dateien erzeugen: eine Sicherungsdatei deiner Fristen, einen Kalenderdatei (.ics), ein Kündigungsschreiben und den Fristen-Pass zum Ausdrucken. Diese Dateien entstehen auf deinem Gerät und werden nur dorthin gespeichert, wo du sie hinlegst.

Was danach mit ihnen passiert, liegt bei dir. Der Fristen-Pass in der Fassung „Für mich“ enthält einen QR-Code mit deinen Eingaben — dieses Blatt ist nicht zum Weitergeben gedacht. Die Fassung „Für Angehörige“ ist es und enthält deshalb keine persönlichen Angaben.

Links zu fremden Seiten

An einigen Stellen bietet die App einen Link an, etwa zu einem Behördenportal oder zu ELSTER. Beim Anklicken öffnet sich dein Browser und ruft die fremde Seite auf; dabei erfährt deren Anbieter deine IP-Adresse. Auf diese Seiten haben wir keinen Einfluss, und es gilt deren Datenschutzerklärung.

Beim Kündigungsschreiben bietet die App eine Suche nach der Kündigungsadresse an. Dabei wird eine Suchanfrage mit dem Namen des Anbieters an Google übermittelt. Der Link wird nur geöffnet, wenn du ihn antippst.

Am Fuß der Übersicht steht ein Hinweis auf effora.digital, unsere eigene Seite. Auch dieser Link wird erst beim Antippen geöffnet und ruft die Seite dann im Browser auf; dabei fallen dort die üblichen Server-Protokolle an.

Browser-Fassung: Zwischenspeicher

Wird die App im Browser genutzt, legt ein Service Worker die Programmdateien (HTML, CSS, JavaScript) im Zwischenspeicher ab, damit sie auch ohne Netz startet. Deine Fristen sind davon nicht betroffen — sie liegen getrennt davon im lokalen Speicher und überstehen jedes Leeren des Zwischenspeichers.

Beim Aufruf der Browser-Fassung fallen beim Hoster technisch notwendige Server-Protokolle an, wie bei jedem Webseitenaufruf. In der App-Fassung aus dem App Store entfällt auch das, weil alle Dateien im Gerät liegen.

Deine Rechte

Die Rechte aus der Datenschutz-Grundverordnung — Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch — stehen dir selbstverständlich zu. Sie laufen hier allerdings ins Leere, weil bei uns keine Daten von dir ankommen: Wir könnten über nichts Auskunft geben und nichts löschen, was wir nicht haben.

Praktisch hast du all das ohnehin selbst in der Hand. Unter „Mehr“ kannst du deine Daten als Datei exportieren (Datenübertragbarkeit) und mit „Alle Daten löschen“ vollständig entfernen. Die Löschung wirkt sofort und ist endgültig; eine Kopie existiert nirgends.

Unabhängig davon steht dir ein Beschwerderecht bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu.

Wenn du uns schreibst

Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine Angaben ausschließlich zur Beantwortung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO. Die Nachricht wird gelöscht, sobald sie für den Zweck nicht mehr erforderlich ist.

Anbieter

Die vollständige Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG steht unter „Mehr → Impressum" in der App und im Netz unter effora.digital/fristwaechter/impressum.html.

Diese Erklärung im Netz

Dieselbe Erklärung steht jederzeit unter effora.digital/fristwaechter/datenschutz.html — auch ohne installierte App und ohne Anmeldung.

FristWächter ist eine App von Effora, effora.digital.

Änderungen

Ändert sich der Funktionsumfang der App so, dass Daten das Gerät verlassen, wird diese Erklärung vorher angepasst und die Änderung in der App kenntlich gemacht.